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Video Erfindung: Plastik-Staubsauger für die Meere

Mit diesen Meeresstaubsaugern will der Erfinder Yvan Bourgnon dem Plastikmüll in den Meeren der Welt den Kampf ansagen. Seine Katamarane sollen Plastik aus dem Wasser aufnehmen, diesen dann sortieren und ihn anschließend schmelzen, womit dann Gas erzeugt wird. Das Gas wiederum treibt eine Turbine an, die Strom für das Boot erzeugt. Damit würden die Boote fast energieautark über die Ozeane segeln und etwas gegen die menschengemachte Meeresverschmutzung tun. Bourgnon, ein französischer Skipper und ehemaliger Profisegler, der für das Projekt die NGO "Seacleaners" gegründet hat, sagt, dass mit 400 Booten ein Drittel des gesamten Plastikmülls entsorgt werden könne. "2060 wird es drei Mal so viel Plastik in den Meeren geben. Die Arme zu verschränken und zu sagen, 'nein, wir machen nichts, wir lassen es, wir konzentrieren uns auf das Festland und lassen den Müll im Meer', ist also völlig unverantwortlich. Heute sind es anderthalb Millionen Seevögel und Meerestiere, die jedes Jahr getötet werden. In 30 Jahren werden es wahrscheinlich fünf Millionen sein." Der Prototyp, der ab Ende 2021 gebaut werden soll, ist 56 Meter lang. Das Boot hat Solarzellen auf dem Bootsdeck montiert, sowie Hightech-Segel und Windturbinen. Laut Bourgnon könne der Katamaran zu 70 Prozent energieautark arbeiten.
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Yvan Bourgnon hat gemeinsam mit seiner NGO einen nicht-fossilen Katamaran entwickelt, der Plastik aufnimmt, recycelt und in Energie umwandelt.

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