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Video Ermittler legen Kinderporno-Plattform lahm

Deutschen Ermittlern ist es mit einer internationalen Taskforce gelungen, ein der weltweit größten Plattformen für Kinderpornografie zu lokalisieren und abzuschalten. Die Plattform "Boystown" wurde im Darknet betrieben. Insgesamt sieben Objekte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg wurden durchsucht. Julia Bussweiler von der zuständigen Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt. "Bei "Boystown handelt es sich um einen der weltweit größten Darknet-Plattformen mit zuletzt über 400.000 Mitgliedern. Und die Plattform war insbesondere auf den Austausch von Bild- und Videomaterial ausgerichtet, was den sexuellen Missbrauch von Jungen dokumentierte." Die Beschuldigten wurden nach den Durchsuchungen ihrer Wohnungen festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. "Der Ermittlungen der deutschen Strafverfolgungsbehörden richten sich gegen vier Männer. Drei Personen konnten in Deutschland festgenommen werden. Eine Person wurde auf Ersuchen der deutschen Strafverfolgungsbehörden in Paraguay festgenommen. Gegen drei der Personen besteht der Verdacht, Administratoren der Plattform "Boystown" gewesen zu sein. Und in dieser Form die Plattform eingerichtet zu haben, die Infrastruktur betrieben zu haben, sich um die Mitgliederbetreuung gekümmert zu haben." Nach der Festnahme der Hauptbeschuldigten wurde die Plattform von den Ermittlern abgeschaltet. Sie soll mindestens seit Juni 2019 bestanden haben.
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Wie das Bundeskriminalamt mitteilte, hatte die Darknetplattform "Boystown" zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder.

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