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Video Ermittler zerstören Schadsoftware "Emotet"

Hinweis: Sie erhalten diesen Beitrag ohne Sprechertext. O-Ton Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts: "In einer international abgestimmten Aktion ist es uns in dieser Woche erneut gelungen, einen erfolgreichen Schlag gegen die organisierte Cyberkriminalität zu setzen. Gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, der ZIT, der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, weiteren internationalen Strafverfolgungsbehörden und Europol haben wir die Infrastruktur von Emotet, einer der derzeit gefährlichsten Schadsoftwaren weltweit, übernommen und zerschlagen. ://: Die Schadsoftware Emotet ist eine der gefährlichsten weltweit und seit mindestens 2014 aktiv. Nach erfolgter Infektion lädt die Software weitere Arten von Schadsoftware nach, in Deutschland insbesondere die Varianten Trickbot, Qakbot und Ryuk. Diese dienen dazu, Daten auszuspähen, Online-Banking zu manipulieren oder die Systeme zu verschlüsseln, um deren Nutzer anschließend zu erpressen. ://: Ziel der Angriffe sind neben Privaten insbesondere kritische Infrastrukturen, Behörden und große Unternehmen. Allein der bisher bekanntgewordene Gesamtschaden in unserem Verfahren hier in Deutschland beläuft sich auf etwa 14,5 Millionen Euro - und das ist nur ein Ausschnitt."
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Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) haben die Schadsoftware "Emotet" eigenen Angaben zufolge zerschlagen.

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