VG-Wort Pixel

Video EU-Kommission dämpft Hoffnungen auf Brexit-Abkommen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Hoffnungen auf ein bilaterales Abkommen mit Großbritannien nach dem Brexit gedämpft. "Die nächsten Tage werden entscheidend sein", sagte von der Leyen am Mittwoch vor dem Europäischen Parlament und fügte hinzu: "Die Europäische Union ist sehr gut auf ein No-Deal-Szenario vorbereitet, aber natürlich bereiten wir uns auf ein Abkommen vor. Ich vertraue voll und ganz auf die Geschicke unseres Verhandlungsführers Michel Barnier. Aber eines ist klar: Wie auch immer das Ergebnis aussehen mag, es muss und wird einen klaren Unterschied zwischen einem Mitgliedsstaat und einem geschätzten Partner geben." Am Montag hatten die EU und Großbritannien ihre Verhandlungen über ein Abkommen zu den bilateralen Beziehungen nach dem Brexit per Videokonferenz fortgesetzt. Bei den Gesprächen geht es nach wie vor um die noch strittigen Fragen der Fischereirechte und der Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs. Nach dem EU-Austritt Anfang des Jahres ist Großbritannien bis Ende 2020 in einer Übergangsphase, in der noch EU-Regeln gelten. Um die künftigen Beziehungen samt Freihandelsabkommen wird seit Monaten gerungen - bislang ohne Ergebnis, weshalb die Wirtschaft ab 2021 Störungen der Handelsbeziehungen und Zollschranken befürchtet. Da die Parlamente ein Abkommen noch ratifizieren müssen, bevor es in Kraft treten kann, drängt die Zeit.
Mehr
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Mittwoch im EU-Parlament, dass man sehr gut auf ein "No-Deal-Szenario" vorbereitet sei.

Wissenscommunity


Newsticker