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Video Frankreich erklärt Paris wieder zum Risikogebiet

Die französische Regierung hat unter anderem Paris und die Region um Marseille herum zum Corona-Hochrisiko-Gebiet erklärt. Der Erlass gibt den lokalen Behörden die Befugnis, unter anderem den Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken oder den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Flugreisen zu beschränken. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf einen starken Anstieg der Coronavirus-Infektionen in den vergangenen zwei Wochen. Und von der britischen Regierung gibt es nun auch eine Quarantäne-Anordnung für Reisende aus Frankreich. Ab Samstag gilt bei Einreisenden eine zweiwöchige Quarantäne. Ein britisches Touristenpaar hatte sich umgehend von ihrem Campingurlaub in Südfrankreich aus auf den Rückweg gemacht: "Als wir gestern Abend die Nachricht hörten, haben wir unseren Plan geändert und beschlossen, direkt nach Hause zu kommen, um nicht in Quarantäne zu müssen." Frankreich hatte am Mittwoch rund 2.500 positive Fälle in den zuvor vergangen 24 Stunden registriert. Dabei handelt es sich um einen neuen Rekord für die Zeit nach dem strengen Lockdown im Frühjahr. Aus Sorge vor weiter steigenden Zahlen wurden nun auch die Kontrollen und Verhaltensregeln verschärft. Dazu gehört unter anderem das verpflichtende Tragen einer Gesichtsmaske auch auf der Straße. In Nizza werden Vergehen mit einer sofortigen Zahlung von 135 Euro geahndet.
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Frankreich hat mit rund 2.500 positiven Fällen in den zuvor vergangen 24 Stunden einen neuen Höchstwert an Corona-Infektionen verzeichnet.

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