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Video Französische Marine hilft auf Mauritius

Im Urlaubsparadies Mauritius laufen die Hilfsarbeiten auf Hochtouren, um die Öl-Katastrophe möglichst im Rahmen zu halten. Der havarierte japanische Frachter "MV Wakashio" soll noch mehrere Tausend Tonnen Treibstoff an Bord haben, die abgepumpt werden müssen. Französische Militärschiffe wurden von der nahegelegenen Insel La Réunion mit Hilfsausrüstung als Unterstützung geschickt. Es ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn durch die Brandung könnte den japanischen Frachter auseinander brechen lassen, bevor der verbliebene Treibstoff aus dem Schiff entfernt wurde. Das Schiff war bereits vor über zwei Wochen im Südosten der Insel auf ein Riff gefahren. Später begann dann Öl ins Wasser zu laufen. Über 1000 Tonnen Öl haben das Meer schon verschmutzt. Den Behörden wird vorgeworfen, dass sie nicht schon früher mit dem Abpumpen begonnen haben. Wie stark Korallenriffe und Meerestiere durch die Öl-Katastrophe gelitten haben und wie viel der Flora und Fauna schon beeinträchtigt sind, steht noch nicht fest. Die Regierung spricht vom schlimmsten ökologischen Desaster, das Mauritius je gesehen hat.
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Der japanische Frachter war bereits vor über zwei Wochen auf Grund gelaufen. Doch mit dem Abpumpen des verbliebenen Treibstoffs, der ins Meer läuft, wurde erst kürzlich begonnen.

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