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Video Frühjahrsmüdigkeit an den Börsen

Nach den jüngsten Kursgewinnen ist die Luft bei Europas Börsen vorerst raus. Dax und EuroStoxx50 bröckelten am Montag leicht ab, nachdem sie am Freitag noch etwa 1,5 Prozent zugelegt hatten. Anleger machten eine Verschnaufpause, um zu entscheiden, wie sie sich verhalten sollen, sagten Analysten. Zudem ließen die Inflationssorgen und damit die Angst vor Zinserhöhungen die Investoren nicht los, hieß es. Negativ wirkten sich auch die steigenden Coronavirus-Fallzahlen in Ländern wie Indien, Japan oder Singapur aus. Bei den Kryptowährungen sorgte Elon Musk erneut für Aufregung. Mit einem Tweet schürte der Tesla-Chef Spekulationen, dass der Elektroautobauer seine milliardenschweren Investitionen in Bitcoin zurückfahren oder auflösen könnte. Robert Halver von der Baader Bank: "Bei Kryptowährungen ist man wie vor Gericht und auf hoher See, man weiß nicht, was passiert. Dieser Markt ist nicht reguliert. Wenn wir solch massive Schwankungen bei einer Einzelaktie hätten hier an der Börse, wird sofort die Handelsüberwachung eingeschaltet. Das gibt es da nicht. Und da gibt es die Schwadroneure in Amerika, die den Bitcoin hoch- und runterreden, um damit selbst Geld zu verdienen. Das ist nicht sauber, das muss man sehr klar erkennen. Damit wird natürlich den Kryptowährungen Glaubhaftigkeit genommen." Zu den Verlierern am deutschen Aktienmarkt zählte mit einem Abschlag von gut zwei Prozent auch Bayer. Ein US-Berufungsgericht hatte in einem Prozess um den umstrittenen Unkrautvernichter Roundup ein Urteil bestätigt, das den Pharma- und Agrarchemiekonzern zur Zahlung von 25 Millionen Dollar verpflichtet.
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Bei den Kryptowährungen sorgte Elon Musk erneut für Aufregung.

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