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Video Futter für Krokodile wird knapp

Noch gibt es genug zu fressen für die Krokodile im größten Krokodilpark Indiens. Doch wie lange das noch so sein wird, ist unklar. Denn der Madras Crocodile Bank Trust, etwa 40 km von der südindischen Stadt Chennai entfernt, leidet massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie. Es fehlt schlicht das Geld, um die 2000 Krokodile und Alligatoren auf Dauer satt zu kriegen. In normalen Jahren kommen rund 5 Millionen Besucher in den Park, der Verkauf von Eintrittskarten macht etwa die Hälfte der Einnahmen aus. Seit Mitte März sind jedoch keine Besucher mehr zugelassen. Und das wir auf absehbare Zeit auch so bleiben. Der Direktor des Parks Allwin Jesudasan sucht nun nach neuen Einnahmemöglichkeiten: "Wir planen also, unsere Einnahmen aus verschiedenen Quellen zu erhöhen. Eine Einnahmequelle ist der YouTube-Kanal. Derzeit erzielen wir nicht viele Einkünfte damit. Aber in Zukunft werden wir sehr viel mehr Videos haben, von denen wir glauben, dass sie sehr viel mehr Einnahmen bringen werden." Zudem hoffen die Park-Betreiber auf Spenden von Menschen, die ein Herz für Krokodile haben. Der Park hat seiner Gründung im Jahr 1976 über 5000 Krokodile gezüchtet. Gegenwärtig ist er die Heimat von 14 der 23 existierenden Krokodilarten, von denen drei vom Aussterben bedroht sind.
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Wegen der Corona-Pandemie kommt der größte indische Krokodilpark in Existenznot.

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