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Video Gemeinsam auf der Piste

Der russische Präsident Wladimir Putin fuhr am Montag auf der Ski-Piste im russischen Sotschi vorweg. Der Machthaber von Belarus Alexander Lukaschenko folgte ihm mit einigem Abstand. Nicht nur auf der Ski-Piste demonstrierten Putin und Lukaschenko, dass sie in die gleiche Richtung wollen. Gut ein halbes Jahr nach Beginn der Proteste in Belarus betonten sie die enge Zusammenarbeit beider Länder. "Es vergeht kein Tag, an dem unsere Kollegen nicht miteinander reden und bestimmte Probleme lösen, sagte Putin bei dem Treffen neben und auf der Piste. Lukaschenko nannte Putin einen ihm „nahestehenden Menschen". Die beiden Staatschefs hatten sich das letzte Mal im September getroffen, ebenfalls in Sotschi. Dabei sicherte Putin dem finanziell angeschlagenen Nachbarland einen Milliardenkredit zu. Lukaschenko bedankte sich für die wirtschaftliche Unterstützung Russlands: "Natürlich bin ich Ihnen sehr dankbar für die Unterstützung, die Sie der belarussischen Wirtschaft zukommen lassen. Ich teile ihnen mit, dass es nicht umsonst und keine Geldverschwendung war. Mit etwa 70 Milliarden Dollar des belarussischen Bruttoinlandsproduktes haben wir, wie Sie schon sagten, mindestens die Hälfte des Warenumsatzes mit Russland." Die Wirtschaft von Belarus ist stark abhängig von Russland, das etwa Öl und Gas liefert Putin kündigte auch weitere Lieferungen des russischen Coronavirus-Impfstoffes „Sputnik V" nach Belarus an.
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Der russische Präsident Wladimir Putin und der Machthaber von Belarus Alexander Lukaschenko haben sich demonstrativ einig gezeigt.

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