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Video Gesundheitspersonal in Frankreich kann nicht mehr

Wie hier in Paris gab es am Donnerstag im ganzen Land Proteste gegen die aktuelle Gesundheitspolitik der französischen Regierung. Die Beschäftigten des Gesundheitswesens betonen dabei, wie erschöpft sie durch die anhaltende Corona-Pandemie sind. Ihre Forderung lautete daher, dass unbedingt mehr Personal eingestellt werden muss. Hier die Stimmen von einigen der Demonstranten: "Es gibt sehr viel Verärgerung bei uns aber auch bei den Ärzten über Präsident Macron, weil er viele Versprechungen gemacht hat, aber uns nur einen Bonus gegeben hat, der den Bedarf an Personal in unseren Abteilungen nicht ersetzt. Was wir brauchen, ist mehr Personal in unseren Teams, denn wir sind völlig überlastet." "Seit der ersten Welle haben wir kein einziges neues Bett bekommen. Es ist fast so, als hätte es die erste Welle nie gegeben. Und so werden wir genau die gleichen Dinge mit den gleichen Problemen in zwei Wochen in unserem Krankenhaus wieder haben." Die Situation in Frankreich verschlimmert sich zurzeit. Offiziellen Angaben zufolge liegen die Covid-19-Neuinfektionen im Schnitt bei 20.000 Fällen pro Tag. Und vor allem die Auslastung der Intensivstationen in den großen Städten, allen voran Paris, gibt Anlass zur Sorge. Mehr als 40 Prozent der Betten sind belegt. Mittlerweile wurde der Gesundheitsnotstand in dem Land ausgerufen. Und ab Samstag darf sich in vielen größeren Städten niemand mehr ohne triftigen Grund zwischen 21 Uhr Abends und 6 Uhr Morgens auf der Straße aufhalten. Ansonsten droht eine Geldstrafe von 135 Euro.
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In vielen Städten des Landes gingen Mitarbeiter des Gesundheitswesens auf die Straße und forderten vor allem mehr Personal.

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