VG-Wort Pixel

Video Giffey setzt auf Einigung mit Union bei Frauenquote für Unternehmen

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, SPD, setzt auf eine baldige Verständigung mit der Union auf eine gesetzliche Vorgabe für einen Frauen-Mindestanteil in Unternehmensvorständen. Giffey hatte Ende Februar gemeinsam mit Justizministerin Christine Lambrecht, SPD, einen Gesetzentwurf vorgelegt. Danach soll der Vorstand eines börsennotierten und zugleich paritätisch mitbestimmten Unternehmens mit wenigstens einer Frau besetzt sein, wenn er mehr als drei Mitglieder hat. Das beträfe rund 100 Unternehmen. Inkrafttreten soll dies im Mai 2021. Giffey nach der vom Kabinett verabschiedeten Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin: "Es geht eben darum, dass hier heute ein strategischer Startpunkt gesetzt wurde für die Gleichstellungspolitik innerhalb der gesamten Bundesregierung, erstmals ressortübergreifend, erstmals in dieser Form, und das ist für uns ein ganz wichtiger gleichstellungspolitischer Meilenstein, der hier heute erreicht worden ist." Denn für den Entwurf gab es von den von der Union geführten Ministerien bisher noch keine Zustimmung, wie Giffey einräumte. Aber sie freue sich darüber, dass sich jüngst auch Kanzlerin Angela Merkel unterstützend geäußert habe. Merkel nannte es absolut unzureichend, dass es immer noch börsennotierte Unternehmen gäbe, in denen nicht eine einzige Frau im Vorstand säße.
Mehr
Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) freut sich darüber, dass sich jüngst auch Kanzlerin Angela Merkel unterstützend geäußert hatte.

Wissenscommunity


Newsticker