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Video Griechenland und Türkei: Todeszahl nach Erdbeben steigt

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag die türkische Ferienprovinz Izmir und die griechische Insel Samos erschüttert. In der Türkei seien dabei mindestens zwölf Menschen getötet und 419 weitere verletzt worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Izmirs Bürgermeister sagte, in der Provinz seien fast 20 Gebäude eingestürzt. Unter den Trümmern wurden noch Verschüttete befürchtet. Ein Augenzeuge: „Ich dachte, dass der Boden zusammenbricht. In diesem Moment können Sie nicht nachdenken, Sie versuchen einfach, aus dem Haus zu kommen. Alles kollabierte und fiel auf den Boden, zum Glück ist unser Haus stehengeblieben.“ Das Beben habe Augenzeugenberichten zufolge mindestens 25 bis 30 Sekunden angehalten. Experten gaben die Stärke mit bis zu 7,0 an. Auf Samos wurden zwei Jugendliche offenbar von einer zusammenstürzenden Wand erschlagen. Für die Insel wurde eine Flutwellenwarnung herausgegeben. Dort wurden die Einwohner aufgerufen, sich von der Küste fernzuhalten. Das Epizentrum lag im Ägäischen Meer, rund 17 Kilometer von der Küste entfernt und in einer Tiefe von 16 Kilometern. Die Türkei gehört zu den weltweit am meisten von Erdstößen betroffenen Ländern. 1999 starben bei einem Beben der Stärke 7,6 mehr als 17.000 Menschen.
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Die türkische Tourismusprovinz Izmir und die griechische Insel Samos wurden am Freitag von einem Erbeben der Stärke 7,0 erschüttert worden.

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