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Video Grönländisches Eis schmilzt immer schneller

Grönland hat im vergangenen Jahr so viel Eis verloren, wie noch niemals zuvor. Insgesamt seien 2019 532 Milliarden Tonnen geschmolzen, so die Klimaforscher. Wie Satellitenaufnahmen zeigen, hat seit 1978 die mit Meereis bedeckte Fläche um fast ein Drittel abgenommen. Laura Meller ist Klimaforscherin. Sie begleitet für die Umweltschutzorganisation Greenpeace eine Expedition in die Arktis. O-TON LAURA MELLER, WISSENSCHAFTLERIN BEI GREENPEACE: "Die neuen Forschungsergebnisse beweisen einmal mehr, dass wir aufhören müssen, den Schlummerknopf zu drücken und angesichts der Klimakrise aufwachen. Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen sofort reduzieren und ein Netzwerk von Ozeanschutzgebieten errichten, die mindestens ein Drittel des blauen Planeten umfassen, wenn wir Klimakrise ernst nehmen." Klimaforscher haben festgestellt, dass das Eis nicht nur schmilzt, sondern die Erderwärmung weiter beschleunigt. Denn weniger Eis bedeutet, dass weniger Sonnenstrahlung zurück ins All reflektiert wird und sich das Wasser noch stärker aufheizt. Wissenschaftler sagen voraus, dass das schmelzende Eis den Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um 3,6 Meter ansteigen lassen wird. Dadurch wird es immer wahrscheinlicher, dass küstennahe Regionen überschwemmt werden.
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Im letzten Jahr schmolzen eine Million Tonnen - pro Minute.

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