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Video Großbritannien will G7 auf Linie gegen Russland und China einschwören

Die Außenminister der G7-Staaten sind amDienstag in London eingetroffen, wo sie zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder zueinem persönlichen Treffen zusammenkommen. Außenminister Heiko Maas sagte amRande des Treffens, die letzten Jahre sei es nicht möglich gewesen im G7-Formatzusammenzuarbeiten, womit er auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trumpverwies. Laut Maas soll es bei dem Treffen um einegemeinsame China-Strategie gehen, wozu auch eine chinesische Beteiligung beimAufbau von 5G-Mobilfunknetzen gehört. Die USA verdächtigen den chinesischenNetzwerkausrüster Huawei der Spionage und drängen deswegen auf einen Ausschlussdes Konzerns beim Aufbau der Netze.Den diesjährigen Vorsitz des Treffens hatGroßbritannien inne. Der britische Außenminister Dominic Raab hatte bereits amMontag angekündigt, das G7-Gremium auf einen härteren Kurs gegen Russland undChina einschwören zu wollen. Die Mitglieder sollten etwa mit einem gemeinsamenMechanismus gegen Falschinformationen aus beiden Staaten vorgehen.Zu dem Gremium der größten Industrieländergehören neben Deutschland und Großbritannien auch die USA, Frankreich, Italien,Japan und Kanada. Zu der Außenministerkonferenz waren zudem Indien, Australienund Südkorea eingeladen.
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Auch Außenminister Maas bestätigt, dass es bei dem Treffen unter anderem um die chinesische Beteiligung am 5G-Netzwerkausbau gehen soll.

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