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Video Grüne suchen Gemeinsamkeiten mit der FDP

HINWEIS: Dieser Beitrag enthält keinen Sprechertext GRÜNEN-PARTEIVORSITZENDER ROBERT HABECK: "Ernsthaft, 2017, die Sondierungsgespräche sind unter anderem schiefgegangen, weil man alles permanent ausgeplaudert hat. Ich glaube es ist für alle die Leute, die jetzt die Aufgabe haben in Deutschland eine Regierung zu bauen ein guter Hinweis, nicht alles, was sie wissen auf der Zunge und zu Markte zu tragen. (SCHNITT) Na, was heißt Präferenzen, es gibt ein Wahlergebnis, das ja die SPD vor der Union sieht. Das hat der Souverän so gemacht und das muss man auch ernst nehmen, damit gibt es einen Prä, finde ich, wer erwartbar erstmal zu Sondierungen einlädt. (SCHNITT) Da ja vergleichsweise sicher ist, dass FPD und Grüne in der nächsten Regierung dabei sein werden und allgemein bekannt ist, sich bei Fragen wie Finanzsteuer, Sozialpolitik, die Rolle des Staates, die Rolle des Marktes nicht unbedingt immer einig waren, ist es eine gute Idee, dass diejenigen, die am weitesten weg sind auf der politischen Skala gucken, ob sie miteinander was hinkriegen und eine Brücke bauen können und Punkte finden, die vielleicht auch nur in dieser Konstellation gelingen können. Und das wäre mein Tipp, so in diese Sondierungsgespräche einzusteigen. Und mal gucken, wie wir das jetzt auf die Reihe kriegen. (SCHNITT) Man muss sozusagen anfangen über das Gemeinsame nachzudenken. Und nicht erstmal eine lange Liste aufzuschreiben, was findet man alles doof aneinander. Weiß nicht, wenn man schon mal eine Beziehung eingehen wollte, und erstmal gefragt hat, so, was findest du alles doof an mir. Und dann sagt man, ja du schnarchst, du stellst die Milchtüte immer verkehrt in den Kühlschrank, und zu spät kommst du auch immer. Plus zehn weitere Dinge, und dann sagt man so, wollen wir uns jetzt gemeinsam eine Wohnung teilen, das geht natürlich gerade schief. Also muss man es genau andersrum machen." GRÜNEN-PARTEIVORSITZENDE ANNALENA BAERBOCK: "Ich telefoniere sehr, sehr viel, aber über Telefonate erkläre ich mich nicht öffentlich. (SCHNITT) Ja, das hat man ja in den letzten Jahren immer wieder gesehen, dass wir gerade im Bereich von BürgerInnenrechten, von Freiheitsrechten, auch die Frage einer offenen, vielfältigen Gesellschaft, dass es da auch große Schnittmengen mit den liberalen gibt. Und das werden wir jetzt gemeinsam in den Gesprächen ausloten. Wie man - es geht ja nicht nur darum den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden - sondern es geht ja darum einen wirklichen Aufbruch für dieses Land zu schaffen. Deutlich zu machen, dass wir im Jahr 2021 nicht weitermachen wie bisher, sondern eben Fragen der Vielfalt, natürlich bei der großen Frage Klimaschutz und Digitalisierung jetzt einen wirklichen Aufbruch gemeinsam angehen und eine Erzählung für dieses Land haben."
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Parteichef Robert Habeck muss sich bei der Frage nach den anstehenden Sondierungsgesprächen zunächst schütteln. Doch sowohl er als auch Co-Parteichefin Annalena Baerbock suchen nach Anknüpfungspunkten mit den Liberalen.

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