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Video Haseloff will Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt bleiben

Für Ministerpräsident Reiner Haseloff ist es ein schwieriger Spagat. Denn in seinem Bundesland Sachsen-Anhalt haben sich bei der Landtagswahl vor fünf Jahren 24,3 Prozent der Wähler für die AfD entschieden. Da gilt es einerseits, klare Kante gegen Rechts zu zeigen, andererseits aber auch potenzielle AfD-Wähler wieder zurück zur CDU zu holen. Wenn es ganz schlecht läuft für den erneuten Spitzenkandidaten der CDU, dann könnte die AfD sogar stärkste Kraft werden - umso mehr heißt es im Wahlkampf: dagegen halten. Einen entsprechend vollen Terminkalender hat Haseloff bereits, wie er kürzlich bei einem Besuch in einem Logistik-Zentrum des Online-Versandhändlers Amazon in Sülztal bei Magdeburg betonte: "Was wir sozusagen heute beginnen, ist nur der Reigen einer ganzen Termin-Kaskade, die sich auch über das Land erstreckt. Und die reicht, wie gesagt, von Wirtschaftsthemen mit Friedrich Merz, mit Armin Laschet, wo wir noch mal speziell die Strukturfragen und entsprechenden Kohleausstiegs-Themen im Revier bearbeiten. Wir werden, mit Julia Klöckner sind wir gerade in der Vorbereitung eines Wald-Gipfels und auch einer Landwirte-Konferenz. Wir haben mit Markus Söder ein Forschungsthema unten im Süden, auch mit bayerischen Unternehmen in Verbindung." Laut den jüngsten Umfragen liegt die CDU in Sachsen-Anhalt vorne und kommt auf um die 26 Prozent. Die AfD liegt an zweiter Stelle mit rund 20 Prozent. Linke, Grüne und SPD landen jeweils knapp über zehn Prozent. Und die FDP könnte sich laut Umfragen wieder Hoffnungen machen, in den Landtag einzuziehen. Die Wahl in Sachsen-Anhalt, die am 6. Juni stattfindet, wird mit besonderer Spannung erwartet, weil sie als letzter Stimmungstest vor der Bundestagswahl im September gilt.
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Reiner Haseloff geht als CDU-Spitzenkandidat ins Rennen. Die Landtagswahl ist am 6. Juni.

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