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Video Hildburghausen startet Massentest an Schulen und Kitas

Im Landkreis Hildburghausen in Thüringen haben am Dienstag Massentests auf das Coronavirus begonnen. Die Behörden wollen mit der freiwilligen Untersuchung vor allem Schüler und Kindergartenkinder auf eine Infektion überprüfen. Auch Lehrer und Erzieher sind aufgerufen an dem Test teilzunehmen. Wer einen negatives Testergebnis erhält darf wieder unmittelbar zur Schule oder in eine Kindertagesstätte. Wer nicht getestet wird ist durch eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes von der Teilnahme am Unterricht oder der Betreuung an einer Kita ausgeschlossen. Landrat Thomas Müller ist mit dem bisherigen Verlauf der Aktion zufrieden: "Wir bekommen zurzeit Rückmeldungen, dass ich noch mehr testen lassen wollen. Ich glaube, das ist jetzt auch angekommen, denn die Allgemeinverfügung gilt bei uns bis zum 13. Dezember. Und das war ja auch Sinn dieser Maßnahme, dass man sich sozusagen frei testen lassen kann. Dass wir wissen, wer negativ ist, darf eine Einrichtung wieder besuchen vor dem Ablauf der Allgemeinverfügung, sodass es jetzt noch zu Zuläufen kommt. Deshalb haben wir entschieden im Stab, nicht am Donnerstag. So war es eigentlich geplant, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag mit den Tests zu enden, sondern die Einsatzleitung plant jetzt wieder bis Freitag, wahrscheinlich ganztägig. Und dann müssen wir mal schauen, ob das ausreicht oder ob wir nicht am Montag auch nochmal schaffen müssen. Da sind wir sehr, sehr flexibel." Die Tests werden mit Unterstützung des Roten Kreuzes und der Bundeswehr an 25 verschiedenen Standorten durchgeführt. Der Kreis Hildburghausen war tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Corona-Inzidenz. Inzwischen ist er wieder gesunken.
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Der Landkreis in Thüringen hatte tagelang die höchste Corona-Inzidenz in Deutschland gehabt.

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