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Video Hitzewelle hat Teile Europas fest im Griff

STORY: Proppenvoll, anders kann man den Strand von Bournemouth nicht nennen. Am Sonntag drängten sich dort einheimische Engländer und Besucher auf der Suche nach feuchter Abkühlung. Britische Meteorologen rechneten zum Wochenbeginn mit über 40 Grad. Dies würde den bisherigen Rekord von 38,7 Grad 2019 deutlich übertreffen. Die Regierung in London hat die nationale Notlage ausgerufen. Das bedeutet, dass Krankheiten und Todesfälle auch bei gesunden Menschen und nicht nur bei Risikogruppen auftreten könnten. Staatssekretär Kit Malthouse warnte vor schwierigen 48 Stunden. "Wir werden in den nächsten 48 Stunden lernen, was gut funktioniert und was nicht. Und dann werden wir in den kommenden drei, vier, fünf Jahren daran arbeiten, das zu bewältigen." Auch den Franzosen stand am Montag einer der wohl heißesten Tagen in der Geschichte des Landes bevor. Der nationale Wetterdienst MeteoFrance erwartete Temperaturen zwischen 40 und 42 Grad. Im Westen des Landes bot sich da ebenfalls das Strandleben an. Ein Eiscremeverkäufer sprach zwar von aktuell guter Nachfrage, äußerte sich aber besorgt. "In dieser Region sind wir eine derartige, lange Hitzewelle nicht gewohnt. Normalerweise dauert so etwas mal zwei Tage. Das hier ist länger, und das kann einen beunruhigen." Ganz sicher beunruhigend sind die andauernden Waldbrände, unter anderem an der französischen Atlantikküste im Süden des Landes. Neben den hohen Temperaturen heizen starke Winde die Flammen immer wieder an.
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In Großbritannien und Frankreich wurden am Montag nach Einschätzungen der Wetterdienste noch nie gemessene Rekordtemperaturen erwartet.

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