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Video Hongkongs Polizei geht massiv gegen Demonstranten vor

In Hongkong ist die Polizei einen Tag nach Inkrafttreten des Sicherheitsgesetzes massiv gegen Demonstranten vorgegangen. Sie setzte am Mittwoch Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um Tausende Demonstranten in der Innenstadt auseinanderzutreiben. Trotz eines Kundgebungsverbotes protestierten die Menschen gegen das am Dienstag vom chinesischen Parlament in Peking verabschiedete Gesetz, das die Autonomie der Finanzmetropole beschneidet. Auf seiner Grundlage nahm die Polizei nach eigenen Angaben rund 30 Menschen fest. Das Gesetz ist der radikalste Einschnitt in die Autonomie Hongkongs, die bei der Übergabe an China für mindestens 50 Jahre zugesagt wurde. Am Mittwoch jährte sich die Übergabe der einstigen britischen Kronkolonie Hongkong an China zum 23. Mal. Das Gesetz sieht lebenslange Haft als Höchststrafe für zahlreiche Vergehen vor, die Chinas Behörden als Subversion, Abspaltung und Terrorismus werten. Die Führung in Peking reagiert damit auf die Proteste Hunderttausender Hongkonger gegen den wachsenden Einfluss Chinas, die die Sonderverwaltungszone 2019 monatelang lahmgelegt hatten.
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Seit einem Tag gilt das neue Sicherheitsgesetz in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

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