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Video Internationale Hilfe für den Libanon läuft an

Nach den verheerenden Explosionen in Beirut geht die Suche nach Verschütteten weiter. Bei der Explosion am Dienstag waren mindestens 135 Menschen getötet und etwa 5000 verletzt worden. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Die Detonation riss einen Krater mit einem Durchmesser von rund 200 Metern in den Hafen. Die libanesische Regierung rief nach einer Kabinettssitzung einen zweiwöchigen Ausnahmezustand aus. Er gibt der Armee mehr Befugnisse. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht zur möglichen Ursache der Explosion vorlegen. Die Ermittler gehen Vorwürfen der Fahrlässigkeit nach: Im Zentrum steht die jahrelange Lagerung von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen. Einige Personen sollen inzwischen unter Hausarrest stehen, hieß es. Unterdessen läuft die internationale Hilfe an. Deutschland und mehrere andere Staaten schickten Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Suche nach Verschütteten. Auch Nahrungsmittel, Zelte, medizinische Hilfsgüter und Trinkwasserwiederaufbereitungslagen wurden in den Libanon gebracht. Wegen der massiven Schäden stellt sich auch die Frage, wie der Libanon versorgt werden soll. Das Land befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise, hinzu kommt die Corona-Pandemie. Zudem hat das Land eine Million Bürgerkriegsflüchtling aus dem benachbarten Syrien aufgenommen.
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Bei der Explosion am Dienstag in Beirut waren mindestens 135 Menschen getötet und etwa 5000 verletzt worden.

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