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Video Iran beklagt "Terrorakt" in Atomanlage

Nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde ist es in der zentralen Anlage zur Urananreicherung in Natans zu einem Zwischenfall gekommen. Es habe ein Problem im Stromnetz der Anlage gegeben, sagte ein Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde. Niemand sei verletzt worden, es sei auch keine Radioaktivität ausgetreten, hieß es. Die iranische Führung sprach von einem "terroristischen" Angriff auf eine seiner wichtigsten Atomanlagen. "Um die Ziele jener zu durchkreuzen, die diesen terroristischen Akt befehligt haben, wird der Iran zum einen seine Nukleartechnologie weiter verbessern und zum anderen weiter an einer Aufhebung der repressiven US-Sanktionen arbeiten", sagte der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, später im staatlichen Fernsehen. Sein Land behalte sich vor, gegen die Täter vorzugehen. Einem israelischen Rundfunkbericht zufolge steckt der israelische Geheimdienst Mossad hinter dem Vorfall. Der Mossad habe einen Cyberangriff gegen die Atomanlage von Natans ausgeführt, hieß es. Der Sender berief sich auf Geheimdienstquellen, ließ aber offen, aus welchem Land. Der Schaden in Natans sei größer als vom Iran bekannt gegeben. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich bei einer Veranstaltung mit Führungskräften aus Militär und Geheimdienst zwar nicht über den Zwischenfall von Natans. Er sagte jedoch der Kampf gegen die Nuklearisierung des Iran sei eine gewaltige Aufgabe." Im vergangenen Jahr war in der unterirdischen Anlage nahe der Stadt Natans ein Brand ausgebrochen. Die Regierung hatte dies ebenfalls als Versuch ausgemacht, das Atomprogramm des Landes zu sabotieren. Derzeit laufen Bemühungen zur Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015, das verhindern soll, dass der Iran an Kernwaffen kommt.
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Inmitten der Gespräche über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran spricht das Land von einem "terroristischen" Angriff auf eine seiner wichtigsten Atomanlagen.

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