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Video Italien: Angst vor dem zweiten Lockdown

Die Angst vor einem weiteren Lockdown geht um in Italien. Am Samstagabend und Sonntagmorgen kam es in Neapel und hier in Rom zu Unruhen. In der Hauptstadt stießen Einsatzkräfte der Polizei und Mitglieder der rechtsextremen Bewegung Forza Nuova aufeinander. Die Demonstranten widersetzten sich der gelten nächtlichen Ausgangssperre. Die Polizei ging stellenweise mit Tränengas gegen die Menge vor. Demonstranten warfen mit Flaschen. Am Sonntag dann gingen in Rom unter anderem Restaurantbetreiber auf die Straße. "Wir sind hier, weil in der vergangenen Nacht neue Beschränkungen beschlossen wurden. Man glaubt, dass man sich in Restaurants ansteckt und deswegen sollen sie um 18 Uhr schließen. Man soll nur zu viert am Tisch sitzen dürfen. Das bedeutet, dass die Menschen in Angst leben. Ohne unsere Kunden, wie sollen wir Gastronome denn überleben." Die italienische Regierung versucht, die steigende Zahl der Neuinfektionen in den Griff zu bekommen und zieht eine weitere Verschärftung der Mittel in Betracht. Die jüngst ergriffenen Maßnahmen sehen auch die Schließung von Kinos, Theatern, Bädern, Fitnessstudios und Konzerthallen vor, mindestens bis zum 24. November. Allein am Samstag registrierte Italien fast 20.000 Neuansteckungen mit dem Coronavirus.
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In Rom und anderen Städten gingen am Wochenende Menschen auf die Straße. Die Demonstrationen gegen neue, verschärfte Coronamaßnahmen verliefen stellenweise gewaltsam.

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