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Video Japan will verstrahltes Wasser ins Meer pumpen

Die japanische Regierung hat entschieden, dass das radioaktiv verseuchte Wasser aus dem Atomkraftwerk von Fukushima ins Meer abgelassen werden darf. Das berichteten mehrere japanische Medien am Freitag. Die formelle Entscheidung soll noch diesen Monat bekannt gegeben werden. Der Betreiber Tokio Electric hat mehrere Millionen Tonnen verseuchtes Wasser auf dem Gelände des Atomkraftwerks gespeichert, das 2011 durch einen Tsunami zerstört wurde. Seitdem müssen die Reaktoren mit Wasser gekühlt werden, um eine Kernschmelze zu verhindern. Tokio Electric hatte erklärt, 2022 seien die Lagerkapazitäten erschöpft. Das Wasser ist unter anderem mit krebserregendem Strontium-90 und Tritium belastet. Umweltschützer befürchten, dass das strahlende Material von Meerestieren aufgenommen wird. Greenpeace und auch Nachbarländer hatten die Regierung deshalb dazu aufgerufen, das verstrahlte Wasser weiter an Land zu lagern und dann Technologien zu entwickeln, es wieder aufzuarbeiten.
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Umweltschützer befürchten, das sich das krebserregende Material in der Nahrungskette anreichert.

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