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Video Justizministerin hält an Rassismus-Studie fest

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hält an einer wissenschaftlichen Untersuchung zum "Racial Profiling" bei der Polizei fest. Innenminister Horst Seehofer hatte am Wochenende bekanntgegeben, auf eine Studie dazu zu verzichten. Die EU hatte Deutschland eine Untersuchung empfohlen. "Ich halte die Empfehlung der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz für richtig und wichtig, um einen aktuellen Sachstand in Erfahrung zu bringen, denn darum geht es zu wissen, wo wir stehen in dieser sensiblen Frage und dann eben auch die Möglichkeiten haben, gegenzusteuern. Das ist ein wichtiges Anliegen, und deswegen bin ich auch der Meinung, dass wir nicht auf diese ursprünglich geplante Studie verzichten sollten. Und ich werde diesbezüglich mit dem Kollegen Seehofer auch weiter beraten, um dieses Ansinnen auch weiter voranzutreiben." Das Innenministerium hatte Seehofers Entscheidung damit begründet, dass ethnisches Profiling - ein auf Stereotypen und äußerlichen Merkmalen basierendes Handeln - in der polizeilichen Praxis verboten sei.
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Christine Lambrecht fordert weiterhin eine wissenschaftliche Untersuchung zum "Racial Profiling" bei der Polizei. Innenminister Horst Seehofer will darauf verzichten.

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