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Video Klima-Aktivisten demonstrieren vor SPD

Sie lassen nicht locker. Auch an diesem Freitag waren rund 100 Klima-Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future in Berlin auf die Straße, um von der Bundesregierung mehr Anstrengungen beim Klimaschutz zu fordern. Per Fahrradkorso ging es zur Bundeszentrale der SPD. Anlass dafür war auch der bevorstehende digitale außerordentliche Bundesparteitag der Sozialdemokraten an diesem Wochenende. "Deutschland muss innerhalb der nächsten 15 Jahre klimaneutral werden, um die Erderhitzung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen", so die Forderung der Demonstranten. Taten seien hier wichtiger als Worte, so Luisa Neubauer von Fridays for Future: "Na ja, zunächst geht es darum, dass man heute Politik machen muss, damit morgen überhaupt irgendwelche Ziele erreicht werden können. Und wenn man anfängt zu verkünden, man möchte gerne 2045 klimaneutral werden, befeuert ab heute weiter die Kohlekraftwerke, baut neue Autobahnen, neue Gaspipelines, dann geht es nicht auf. Und deswegen sage ich hier ganz klar, Worte können keine Taten ersetzen. Und wir sind sehr gespannt, was da jetzt kommt. Aber gerade jetzt ist das, was die SPD anbietet, ein ökologisches Desaster." Die Bundesregierung hatte ihre Klimaschutz-Ziele auf Druck des Bundesverfassungsgerichts nach oben gesetzt. Bis 2030 wolle man nun 65 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als 1990, hatte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz nach einer Spitzenrunde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel mitgeteilt. Bisher lag das Ziel bei 55 Prozent.
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Die Demonstranten in Berlin forderten am Freitag mehr Anstrengungen beim Klimaschutz.

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