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Video Kohleausstiegsgesetz in der Kritik

Mit diesem Gesetz sei es nicht möglich, eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad zu verhindern, es verspiele die historische Chance den Kollaps des globalen Klimasystems zu vermeiden und nehme der jungen Generationen die Zukunft - so und so ähnlich lautet die Kritik von Klimaschützern gegen das Kohleausstiegsgesetz. Das Gesetz sieht einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 vor, die Betreiber der Braunkohlekraftwerke sollen 4,35 Milliarden Euro an Entschädigung erhalten. Christina Schlieski von Fridays for Future ist wie viele andere am Freitag vor den Reichstag gekommen: „Seit anderthalb Jahren wird uns versprochen, den Klimaschutz beherzter anzugehen, uns wird gesagt, wir könnten jetzt aufhören zu streiken, denn man hätte uns verstanden und man hätte uns gehört. Nun, dieses Gesetz zeigt, dass uns entweder nicht zugehört wurde, oder das alles nur leere Worthülsen waren." Mit Blick auf die Abstimmung des Gesetzes im Bundestag und Bundesrat am Freitag hatten verschiedene Aktionsbündnisse bereits die ganze Woche über Protestaktionen in Berlin und anderen Städten organisiert.
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Anlässlich der Abstimmung über das Kohleausstiegsgesetz im Bundestag und Bundesrat kamen mehrere Aktionsbündnisse am Freitag vor den Reichstag.

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