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Video Krankenhausgesellschaft: Der Lockdown wirkt, aber keine Entwarnung

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Georg Baum, Hauptgeschäftsführer Deutsche Krankenhausgesellschaft: "Der Scheitel ist hoffentlich erreicht gewesen Anfang Januar mit der Belastung der Intensivstationen. Aktuell haben wir 4600 Intensivpatienten, gemessen an den 5700 schon über 1 000 weniger, das heißt 20 Prozent weniger in den 14 Tagen. Sodass wir feststellen können: Der Lockdown wirkt, er macht sich bemerkbar. Gleichwohl darf jetzt nicht der Eindruck entstehen, es ist jetzt alles in Ordnung. Die Krankenhäuser stehen weiterhin unter höchsten Anstrengungen. Wir sind jetzt in mehreren Monaten in dieser Dauerbelastung, auch in der Dauerbelastung auf den Intensivstationen. Entsprechend groß ist natürlich die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern. Insofern ist für uns an keiner Stelle zum jetzigen Zeitpunkt eine Entwarnung zu geben. Das Schwierige ist natürlich die Identifizierung der Mutationsinfizierten im Verhältnis zu allen Patienten und zu den klassisch infizierten Patienten. Da sehen wir die Notwendigkeit, dass wir die aktuelle Teststrategie überprüfen müssen. Denn die Stilllegung von Krankenhäusern, wie jetzt in Berlin erfolgt, kann nur das allerletzte Ausnahmemittel bei einem globalen, ungesicherten Situation mit hohem Befall sein. Mehrere Kliniken stillzulegen in einer Region würde bedeuten, die medizinische Versorgung ist nicht mehr aufrechtzuerhalten. Deshalb ist das Mittel der Wahl die konsequente Testung alle Patienten und des Personals Tag für Tag, wenn es sein muss."
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Die Krankenhäuser in Deutschland wollen trotz zurückgehender Patientenzahlen noch keine Entwarnung in der zweiten Welle der Pandemie geben.

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