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Video Lambrecht will Gesetz gegen Kindesmissbrauch verschärfen

HINWEIS: DIESER BEITRAG ENTHÄLT KEINEN SPRECHERTEXT O-TON BUNDESJUSTIZMINISTERIN CHRISTINE LAMBRECHT (SPD): "Wir müssen ein klares Signal an diese Täter senden: ihr dürft euch, ihr könnt euch nicht sicher sein, sondern da, wo wir können, nehmen wir die Herausforderung an, den Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder zu gewinnen. Und deswegen ist es wichtig, dass sowohl die Ermittlungsarbeit ordentlich weiter ausgebaut wird, dass Ermittler in die Lage versetzt werden, diese wichtige Aufgabe wahrzunehmen. Aber es ist auch wichtig, dass sich in den Urteilen das Unrecht dieser Taten ausdrückt. Deswegen habe ich Strafverschärfung vorgeschlagen, schlage ich vor, aus denen deutlich wird, dass es nicht sein kann, nicht länger sein darf, dass ein Großteil der Urteile der Strafen zur Bewährung ausgesetzt wird. Das gerade mal in 0,5 Prozent der Fälle bei schwerem Kindesmissbrauch überhaupt der Strafrahmen genutzt wird, der vorhanden ist von zehn bis 15 Jahren. Das ist selbst in Einzelfällen bei schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern Geldstrafen verhängt wurden, damit muss Schluss sein. Deswegen schlage ich vor, dass sexualisierte Gewalt - denn genau darum geht - es muss deutlich werden: es geht nicht um Missbrauch, denn Kinder sind keine Sache, sie können nicht missbraucht werden, und es ist auch kein Gebrauch, sondern es ist Gewalt, die ausgeübt wird. Und das wird sich auch im Gesetzestext ausdrücken. Deswegen habe ich vorgeschlagen, dass in Zukunft sowohl sexualisierte Gewalt gegen Kinder als Verbrechen hochgestuft wird. Aber eben auch der Besitz von Kinderpornografie."
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In Zukunft sollen sexualisierte Gewalt gegen Kinder und der Besitz von Kinderpornografie als Verbrechen eingestuft werden.

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