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Video Leichte Entwarnung nach Corona-Ausbruch

Bei den Massentests nach dem Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen sind nur wenige neue Infektionen festgestellt worden. Das sagte der Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen Anton Speer am Dienstag. Weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens seien aktuell nicht vorgesehen. "Bei den 740 zusätzlichen Testungen, die wo wir jetzt durchgeführt haben am Samstag und Sonntag, waren nur drei positive Fälle dabei. Das ist sehr erfreulich. Die Ergebnisse vom Montag liegen noch nicht vor." Der Corona-Ausbruch in Garmisch soll auf eine 26-Jährige Frau zurückgehen, die nach ersten Erkenntnissen am 8. September trotz Krankheitssymptomen und Quarantäne durch Garmischer Kneipen gezogen war. Sie hatte ihr Corona-Testergebnis nicht abgewartet. Das fiel positiv aus. Der Frau droht nicht nur ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen Quarantäneauflagen, sondern auch ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Ermittlung ihrer möglichen Kontakte sei schwierig, sagte Speer: "Die Gästeregistrierung, die wo ja abgehalten wurde, die wurde schon durchgeführt. Aber da wurden oft falsche Namen und Telefonnummern eingetragen. Also, es ist nicht alles nachvollziehbar." Die wenigen Neuinfektionen bezeichnete Speer als "Teilerfolg". Man dürfe jetzt aber nicht leichtsinnig werden. Es werde auch weiter getestet. Er dankte den Gastronomen für ihr Verständnis. Wegen der Infektionslage müssen Restaurants und Bars ab 22 Uhr schließen. Außerdem dürfen in dem Ort aktuell nur Gruppen mit bis zu fünf Menschen unterwegs sein. Auch für private Feiern gelten Beschränkungen.
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Nach dem Virus-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen haben sich die Fallzahlen nicht drastisch erhöht.

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