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Video LGBT aus Polen und der Ukraine marschieren gemeinsam

STORY: Tausende Menschen sind in der polnischen Hauptstadt Warschau auf die Straße gegangen, um sich für den Frieden und ein Ende der Diskriminierung der LGBT+-Community stark zu machen. Neben Menschen aus Polen nahmen am Samstag laut den Organisatoren auch viele Ukrainerinnen und Ukrainer an der gemeinsamen Pride-Parade teil. In ihrer Heimat war der jährliche Umzug aufgrund der russischen Invasion abgesagt worden. Daraufhin hatte die LGBT+-Gemeinschaft in Warschau beschlossen, sich mit ihren zusammenzutun und die gemeinsame Veranstaltung in der polnischen Hauptstadt zu organisieren. Lenny Emson organisiert normalerweise die KyivPride. "Russland hat uns unsere Pride verweigert, unseren Marsch der Gleichberechtigung, den wir seit 2012 jedes Jahr in Kiew abhalten. Deshalb marschieren wir hier in Warschau." In beiden Ländern ist eine konservative Haltung gegenüber der sexuellen Orientierung weit verbreitet. Polens regierende Nationalisten haben den Kampf gegen das, was sie als "LGBT-Ideologie" bezeichnen, zu einem zentralen Wahlkampfthema gemacht. In der Ukraine haben vor dem Krieg rechtsextreme Gruppen regelmäßig LGBT+-Aktivisten und Veranstaltungen ins Visier genommen. Da sich jedoch viele LGBT+-Menschen in der Ukraine bereit erklärt haben, für ihr Land zu kämpfen, hoffen Aktivisten, dass der Krieg dazu beitragen kann, Vorurteile abzubauen.
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In beiden Ländern ist eine konservative Haltung gegenüber der sexuellen Orientierung weit verbreitet. Polens regierende Nationalisten haben den Kampf gegen das, was sie als "LGBT-Ideologie" bezeichnen, zu einem zentralen Wahlkampfthema gemacht. In der Ukraine haben vor dem Krieg rechtsextreme Gruppen regelmäßig LGBT+-Aktivisten und Veranstaltungen ins Visier genommen.

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