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Video Lob für die Grünen, Kritik für die Union

Parteichefin Annalena Baerbock soll die Grünen als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl Ende September führen. Dies hatten Baerbock und ihr Co-Vorsitzender Robert Habeck untereinander ausgemacht und am Montag offiziell verkündet. Bei einer Straßenumfrage in Berlin gab es für diese Entscheidung viel Zustimmung: "Der Herr Habeck ist so ein sehr introvertierter Typus. Während die Annalena so im Leben steht und, ich glaube, auch etwas abkann. Und das kommt ja dann auf sie zu auf jeden Fall, wenn es so weit kommt." "Bei den Grünen ist ja eigentlich der harmonische Umgang schon länger der Fall, nicht immer gewesen historisch, aber aktuell mit den beiden, mit Robert Habeck und Annalena Baerbock, finde ich, läuft es prima." "Ich hab mir schon länger gedacht, dass es Annalena Baerbock wird. Ich glaube, sie ist da eine relativ natürliche Kandidatin als junge Frau. Sie gewinnt auch an Beliebtheit." "Ich freue mich, dass die Wahl der Grünen auf die Frau gefallen ist und dass sie eine Chance bekommt. Sie ist sehr frisch, sehr dynamisch, sehr innovativ. Und ich denke mal, dass sie auch in ihre Rolle hineinwachsen wird und dass die Politik sich mal ändert." Wenig Klarheit dagegen bis zum Montagnachmittag bei der Union. Laschet oder Söder - das war immer noch die Frage. Der Machtkampf ist in vollem Gange - dazu gibt es geteilte Meinungen: "Bei dem Vorsprung in den Umfragen, den Söder hat, das ist ja vernichtend für Laschet, kann ich ihn natürlich auch verstehen, dass er jetzt nicht da klein beigibt und sagt: Ich überlass das gerne". "Verstehen kann ich das, aber ich finde, das dauert viel zu lange." "Also Markus Söder ist jetzt sehr beliebt. Aber ich komme selbst aus Bayern zum Beispiel, und ich habe es jetzt noch nicht so gesehen, dass er in Bayern das Pandemie-Management so wahnsinnig viel besser machen würde." "Also diese Problematik, ob nun Laschet oder Söder, interessiert die wenigsten von uns. Ich glaube, da spreche ich für ganz viele Leute."
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Bei einer Straßenumfrage in Berlin löste die K-Frage unterschiedliche Reaktionen aus.

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