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Video Maas fordert Ende der Kämpfe in Nahost

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Heiko Maas (SPD), Bundesaußenminister: "Die EU muss hier eine Rolle spielen, politisch wie auch humanitär. Und ich werde mich deshalb heute erstens für eine bessere humanitäre Versorgung in Gaza einsetzen und es ist gut, dass Israel heute den seit einer Woche geschlossenen Grenzübergang für den humanitären Warenverkehr nach Gaza geöffnet hat. Und wir stellen für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Wir sprechen intensiv mit unseren israelischen Freunden und wir sprechen mit denjenigen, die direkte Kontakte zur Hamas haben. Das betrifft insbesondere die Kolleginnen und Kollegen aus Kairo. Und deshalb ist das, worum es uns im Moment geht, die Grundlage dafür zu schaffen, dass erst einmal die Waffen schweigen. Dann wird es notwendig sein, ein Dialogprozess zu organisieren, der das Ziel hat, dass irgendwann auch beide Seiten, das heißt Israel als auch die Palästinensische Autonomiebehörde, direkt miteinander sprechen. Das muss das Ziel aller Vermittlung sein. Seit einer Woche befindet sich Israel nun schon unter massiven Beschuss und wir verurteilen diese Raketenangriffe der Hamas aufs Schärfste. Und Israel hat selbstverständlich das Recht, sich dagegen zu verteidigen. Die Hamas hat mit ihrem Raketenterror bewusst eine Situation eskaliert, die schon zuvor höchst angespannt gewesen ist. Und das mit schrecklichen Folgen für Israelis und auch für die eigene Zivilbevölkerung in Gaza."
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Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich für ein Ende der Kämpfe in Nahost eingesetzt und zugleich humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen angekündigt.

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