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Video Macron kündigt Corona-Lockerungen an

In Frankreich entspannt sich die Corona-Lage. Der Gipfel der zweiten Welle sei überschritten, sagte Präsident Emmanuel Macron. "Wir haben das Schlimmste überstanden", sagte Macron. "Während meiner letzten Rede hatten wir Zahlen, die deutlich schlechter waren. Und wir haben sie überwunden. Zum einen, weil sich unsere Bemühungen - Ihre Bemühungen - ausgezahlt haben. Der Bürgersinn, den Sie bewiesen haben, war erfolgreich." Ab diesem Wochenende sollen die ersten Restriktionen aufgehoben werden. Bis Weihnachten sollen Geschäfte, Theater und Kinos wieder öffnen. "Die Menschen werden in der Lage sein, Weihnachten mit ihrer Familie zu feiern", sagte Macron. Restaurants, Cafes, Bars und Sportstudios sollen aber bis zum 20. Januar geschlossen blieben, um zu verhindern, dass es zu einer dritten Welle in der Pandemie komme. Ab Ende Dezember/Anfang Januar solle zudem mit den Impfungen begonnen werden, kündigte Macron weiter an. Frankreich stütze sich dabei auf mehrere Impfstoffe. Eine Impfpflicht gebe es nicht. Am Montag sank sowohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen als auch die Zahl der Krankenhaus-Patienten kräftig. 9155 Menschen wurden erstmals positiv auf das Virus getestet - vor einer Woche waren es noch mehr als viermal so viele. Frankreich hat bislang einen der härtesten Lockdowns in Europa. Wer auf die Straße will, braucht einen triftigen Grund. Spaziergänge sind nur eine Stunde am Tag erlaubt, die meisten Geschäfte haben geschlossen.
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Der Gipfel der zweiten Welle sei überschritten, sagte Präsident Emmanuel Macron.

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