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Video MAN stellt mobiles Testlabor vor

Schnell, flexibel, allzeit bereit - das sind nur einige der Vorteile der neuen mobilen Coronavirus-Testfahrzeuge, die die Firma MAN gemeinsam mit Gesundheitsexperten entwickelt und nun vorgestellt hat. Bislang müsse der Patient für einen Abstrich in die Arztpraxis gehen. Und bis ein Ergebnis vorliege, vergingen oft bis zu vier Tage, erläutert Dennis Affeld von MAN. In dieser Zeit bestehe das Risiko, dass sich weitere Menschen infizierten. „Wir machen es anders. Das Fahrzeug kommt dahin wo es gebraucht wird: Zum Hotspot, ins Altersheim, in die Schule, und vor Ort gibt es sofort das Testergebnis. Damit verkürzen wir die Zeit und verkürzen auch die Infektionsketten." Innerhalb von nur 39 Minuten habe man ein Ergebnis. „Wie funktioniert der Prozess? Also der Prozess funktioniert so: Außerhalb des Fahrzeugs gibt es Abstreicher. Abstreichen heißt, mit diesem Spachtel wird tief im Rachenraum rein abgestrichen. In dieser Flüssigkeit verbleibt das ca. 30 Minuten. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass das Virus abgetötet wird. Mit so einer Pipette, die sieht man jetzt hier nicht, wird das rausgezogen, die Flüssigkeit hier eingeträufelt, fest verschlossen, das kann auch niemand mehr aus Sicherheitsgründen öffnen, dann hier in diesen Schacht eingeschoben, das kann ich jetzt nicht demonstrieren, der zieht die ein wie eine CD, und dann passiert in diesem Gerät alles vollautomatisch." Das Fahrzeug könne sowohl reaktiv als auch präventiv eingesetzt werden. Reaktiv bedeutet, an Orten, an denen unmittelbar ein Ausbruch erkannt wurde, zum Beispiel Schulen, Altersheime oder Schlachtbetriebe. Präventiv bedeutet, vor der Einreise an Staatsgrenzen oder zum Beispiel vor Veranstaltungen. Die Fahrzeuge verfügen nach Angaben der Hersteller über eine Kapazität von 500 Testergebnissen pro Tag. Ganz billig ist der Spaß aber nicht: Die Kosten pro Diagnostikfahrzeug belaufen sich auf rund 620.000 Euro.
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Ein Fahrzeug soll 500 PCR-Tests pro Tag schaffen. Das Testergebnis soll nach 39 Minuten vorliegen.

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