VG-Wort Pixel

Video Marathon Berlin: Staffellauf zur Bestzeit

Gemeinsam sind wir stark - so könnte das Motto lauten von den vier deutschen Top-Läufer Philipp Pflieger, Richard Ringer, Florian Orth und Johannes Motschmann, die am Sonntag bei dem sogenannten #20139-Challenge in Berlin an den Start gegangen waren. Hintergrund dieses Events war die diesjährige coronabedingte Absage des Berlin Marathons, so wie wir ihn kennen. Stattdessen gab es eine Zeitvorgabe, in der die Profis wie Breitensportler präsentieren konnten, wie weit sie es innerhalb dieser Zeit schaffen. Die vorgegebene Zeit war 2:01:39 - der Marathon-Weltrekord des Kenianers Eliud Kipchoge aus dem Jahr 2018. Das deutsche Läuferquartett schaffte es dann jedoch diesen Zeitrahmen als Staffel organisiert mit 2:01:34 noch zu unterbieten und gemeinsam als starkes Team die Marathondistanz zu bewältigen. Nach dem Rennen zeigten sich die Athleten hocherfreut. Florian Orth spricht dabei vermutlich im Namen aller Beteiligten: "Ja, klar, war ein total anderes Rennen. Aber ein tolles Event. Dass man überhaupt die Möglichkeit hat, zu laufen, für die zu Hause zu laufen, zu zeigen, der Laufsport lebt noch. Wir sind noch da." Die #20139-Challenge in Berlin zeigt, auf was für kreative Ideen die Sportevent-Veranstalter in Zeiten von Corona kommen können. Trotzdem erhoffen sich vermutlich die meisten Athleten und Fans, dass im kommenden Jahr die bekannte Form des Berlin Marathons wieder auf den Straßen der Hauptstadt stattfinden wird.
Mehr
Philipp Pflieger, Richard Ringer, Florian Orth und Johannes Motschmann sind am Sonntag bei dem sogenannten #20139-Challenge in Berlin erfolgreich an den Start gegangen.

Wissenscommunity


Newsticker