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Video Massenverhaftungen in Myanmar

Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften der Polizei in Rangun am Freitag. Mehr als einen Monat nach dem Militärputsch in Myanmar am 1. Februar gehen dort noch immer Menschen für die Wiedereinsetzung der gewählten Regierung die Straße. Wie diese Aufnahmen zeigen, wurden allein am Mittwoch Hunderte Menschen festgenommen. Demonstrierende werden auf die Ladeflächen von Lastwagen getrieben. Nach Angaben von Augenzeugen handelte es sich hauptsächlich um Studierende, aber auch Mönche seien darunter gewesen. Nach Informationen der Vereinten Nationen wurden seit dem Putsch mindestens 54 Menschen getötet und mehr als 1700 festgenommen. Der 3. März sei der bisher blutigste Tag seit Beginn der Proteste gewesen, allein am Mittwoch seien landesweit insgesamt 38 Menschen getötet worden. Die Europäische Union, die die Schüsse auf unbewaffnete Zivilisten und Sanitäter als klare Verstöße gegen das Völkerrecht verurteilt hat, sperrte bis auf weiteres ihre Entwicklungshilfe.
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Insgesamt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen zunächst mehr als 50 Menschen getötet und mehr als 1700 verhaftet. Demonstrierende wenden sich gegen den Militärputsch vom 1. Februar.

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