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Video Merkel - Klimaschutz erfordert Überprüfung

(HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT.) BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL (CDU) AM SAMSTAG AUF DEM DIGITALEN ÖKUMENISCHEN KIRCHENTAG: "Wir haben deshalb entschieden, uns noch ehrgeizigere Ziele zu setzen, indem wir das Etappenziel zur Emissionsreduzierung für 2030 um weitere zehn Prozentpunkte auf 65 Prozent anheben und das Ziel der Klimaneutralität statt im Jahr 2050 bereits im Jahre 2045 erreichen wollen. Damit wir uns diese Ziele aber nicht nur setzen, sondern sie auch tatsächlich erreichen, werden wir festlegen, dass immer dann ein Sofortprogramm ausgelöst wird, wenn wir vom Zielpfad abzuweichen drohen. Und dieser Check wird jährlich gemacht. Also nicht nur einmal alle zehn Jahre, sondern jährlich." KLIMAAKTIVISTIN LUISA NEUBAUER AM SAMSTAG AUF DEM DIGITALEN ÖKUMENISCHEN KIRCHENTAG: "Und, was heißt das jetzt? Nach Karlsruhe, nach all diesen Klimastreiks, und vor allem nach alle diesen großen Vertrauensbrüchen, die die Menschen erfahren haben, braucht es in meinen Augen eine grundsätzlich neue Herangehensweisen in der Art und Weise, wie Klimapolitik gemacht wird. Das ist unter anderem eine neue Art von Ehrlichkeit und Transparenz. Das heißt, das Ende der leeren Worte und der Beginn der echten Taten im Hier und Jetzt, das ist ganz entscheidend. Es geht darum, anzufangen, wie Herr Renn erwähnt hat, mit Budgets zu arbeiten, damit nachvollziehbar ist, womit eigentlich hantiert wird. Und es geht vor allem darum, die leeren oder, ja, ehrlicherweise, relativen leeren Zielsetzungen von der Zukunft zumindest zu ergänzen mit tatsächlichen Emissionsreduktionen. Und die müssen im Hier und Jetzt stattfinden."
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Um Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 zu erreichen, sind nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel jährliche Überprüfung und Verhaltensänderungen notwendig.

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