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Video Merkel: "Werden diese Flut nicht vergessen"

Sieben Wochen nach der verheerenden Flut war Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag wieder im Ahrtal unterwegs. Bei ihrem Besuch in Altenburg macht sie sich - gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer - erneut ein Bild von der Lage vor Ort. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli stand hier das Wasser fast 10 Meter hoch in den Straßen, etliche Häuser wurden zerstört - die meisten, die noch stehen, sind unbewohnbar. Merkel und Dreyer unterhielten sich unter anderem mit Menschen in einem Neubaugebiet und an einem Seniorenheim. Sie habe von schweren Schicksalen gehört, sagte Merkel nach ihrem Rundgang. Und eine Botschaft war ihr wichtig: Die vom Hochwasser betroffenen Regionen und diejenigen, die dort leben, sollen nicht vergessen werden: "Dieser Besuch ist natürlich auch ein Zeichen des festen Willens, dass wir von der Bundesregierung her mit den betroffenen Ländern, Rheinland-Pfalz aber auch Nordrhein-Westfalen, zusammenarbeiten. Und das leisten wollen, was überhaupt wir tun können. Denn, die die betroffen sind, haben es noch umso vieles schwerer." Bund und Länder hatten sich auf einen Fonds mit 30 Milliarden Euro geeinigt, aus dem der Wiederaufbau in den Flutgebieten finanziert werden soll. Der Fluthilfefonds soll laut Merkel in der kommenden Woche vom Bundestag verabschiedet werden. Bereits am 18. Juli war die Kanzlerin im Flutgebiet unterwegs gewesen, unter anderem im schwer beschädigten Ort Schuld an der Ahr. Dabei hatte sie den betroffenen Menschen Hilfe zugesichert. Und versprochen, wieder an die Ahr zu kommen. Dieses Versprechen löste Merkel am Freitag ein.
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Fast sieben Wochen nach ihrem ersten Besuch im flutgeschädigten Ahrtal ist Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut in das Katastrophengebiet gereist.

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