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Video Merkel trifft Conte vor EU-Gipfel - Krise gemeinsam überwinden

Am Montag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte auf Schloss Meseberg zu Gast. Das Treffen fand wenige Tage von dem EU-Gipfel zur Klärung der Finanzen statt. Dabei hat Bundeskanzlerin Merkel Italien europäische Hilfen bei der Überwindung der Corona-Krise zugesichert: "Dieses Ansinnen unterstützen wir beide. Wir haben mit den Vorschlägen die Charles Michel gemacht hat, jeder noch seine nationalen Interessen hinzuzufügen. Aber von der Grundstruktur des Fonds für die nächsten Generationen in Europa sind wir, Italien und Deutschland, sind wir mit dieser Grundstruktur einverstanden." Italien ist eines der Länder in Europa, die von der Corona-Pandemie als erstes und besonders hart getroffen wurde. Conte unterstrich bei seinem Besuch in Meseberg jedoch auch, dass ein Weg aus der Krise nur gemeinsam geschafft werden könne. Deutschland habe genauso wie Italien ein Interesse an einem funktionierenden Binnenmarkt: "Diese Krise ist von einem epochale Ausmaß. Und sie geht nicht auf das Verhalten eines einzigen Staats zurückzuführen. Sondern sie betrifft alle Staaten gleich. Denn es ist eine Pandemie. Hier sind wir alle gleich und haben das gleiche Schicksal. Das Schicksal einer wirtschaftlichen Rezession von großem Ausmaß, laut den Vorhersagen." Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs wollen nun auf dem anstehenden EU-Gipfel versuchen, eine Einigung über die EU-Finanzen bis 2027 und den Aufbaufond nach der Corona-Krise zu finden. EU-Ratspräsident Charles Michel hatte einen Vorschlag zu einem EU-Finanzrahmen von 2021 bis 2027 mit einem Volumen von rund einer Billionen Euro gemacht. Für die Corona-Krise wären dabei 750 Milliarden Euro vorgesehen. Allerdings sind die Positionen einiger Mitgliedstaaten noch weit voneinander entfernt. Ob es daher eine Einigung geben werde, ist noch offen. Der EU-Gipfel findet am Freitag und Samstag statt.
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Italien ist eines der Länder in Europa, die von der Corona-Pandemie als erstes und besonders hart getroffen wurde.

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