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Video Monsun trifft Südasien inmitten der Pandemie

Der Monsun zieht dieser Tage über Südasien hinweg. Überall müssen die Menschen gegen heftige Überschwemmungen ankämpfen, auch wie hier in der indischen Millionenmetropole Mumbai. Durchs Wasser pendeln viele zur Arbeit in die Stadt. Eine Bewohnerin: "Immer wenn der Regen kommt, müssen wir mit großen Wassermassen klarkommen und wir kriegen Probleme beim Pendeln. Dort, wo das Wasser sehr hoch steht, haben die Menschen Angst, in Schlaglöcher oder andere Vertiefungen zu fallen." Auf dem Land hilft der Regen den Bauern, in den Städten, in denen etwa ein Drittel der indischen Bevölkerung lebt, richtet er Schäden mit hohen Kosten an. Doch auch in den ländlichen Regionen lösen die Überschwemmungen Erdrutsche aus, und überfluten Häuser und reißen sie auch manchmal mit sich. Diese Familie hatte nochmal Glück gehabt. So schlimm wie im benachbarten Bangladessh hat der Monsun die Menschen in Indien noch nicht getroffen. "In vielen Dörfern gab es bis zu fünf Meter hohes Wasser. Als wir die Information um 12 Uhr Nachts erhielten, eilte unser Team sofort hierher und fing an zu helfen." Im benachbarten Bangladesch sind durch die heftigen Monsunfluten in diesem Sommer bereits mindestens 135 Menschen um Leben gekommen. Nach Angaben der katholischen Hilfsorganisation Caritas sind rund 5,5 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Bangladesch wurde in diesem Jahr bereits von Hitzewellen und Zyklonen heimgesucht, hinzu kommt das Coronavirus und durch Wasser übertragbare Krankheiten, von denen die Menschen betroffen sind.
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Der starke Regen in Indien und Bangladesch bringt in diesem Sommer Überschwemmungen, Erdrutsche und durch Wasser übertragbare Krankheiten.

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