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Video Nachhaltiges Fliegen? Lufthansa Cargo testet "Biotreibstoff"

Kann man ein Frachtflugzeug wie dieses Co2-neutral von A nach B fliegen lassen? Lufthansa Cargo und der Logistikdienstleister DB Schenker sagen ja und haben am Freitag in Frankfurt Vorbereitungen für einen ersten, nach Auskunft der Unternehmen, klimaneutralen Flug getroffen. Der Kraftstoff SAF sei nachhaltig produziert worden, hauptsächlich aus Lebensmittelresten. Wird sich dieser Biosprit durchsetzen können? Peter Gerber ist Chef von Lufthansa Cargo: "Die erste Sache, von der es abhängt, ist der Preis dieses Sprits. Im Moment ist dieser Biosprit drei bis sechs teurer als normales Kerosin. Dieser Preis muss entweder von den Kunden bezahlt werden oder er muss sich durch Mehrverfügbarkeit verändern. Das zweite ist Verfügbarkeit dieses Sprits. Biosprit wird es nie in so großen Mengen geben, dass man das verwenden kann. Jedenfalls wenn man dran denkt, dass die Nahrungsmittelproduktion für die Welt nicht beeinträchtigt werden soll." Der Sprit für den Jungfernflug wurde angekauft. Der nächste Schritt sei nun, den Treibstoff in Proberaffinerien herzustellen. Jochen Thewes, Chef von DB Schenker erklärt, warum die ersten Flüge im Frachtverkehr stattfinden. "Der Cargo-Bereich bietet sich natürlich im Moment an, weil zum Großteil die Passagiermaschinen im Moment auf dem Boden sind und wir im großen Stil Interkontinentaltransporte hauptsächlich in der Luftfracht haben." Ab April nächsten Jahres soll der am Sonntag nach China startende Transport regelmässig wiederholt werden.
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Der Kraftstoff SAF sei nachhaltig produziert worden, hauptsächlich aus Lebensmittelresten. Lufthansa Cargo arbeitet zusammen mit DB Schenker.

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