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Video Netzagentur setzt Zertifizierung für Nord Stream 2 vorläufig aus

Rückschlag für die Betreiber der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2: Die Bundesnetzagentur hat ihr Verfahren zur Zertifizierung der Röhre vorläufig ausgesetzt. Das teilte der Regulierer am Dienstag mit. Ohne eine Zertifizierung darf die Leitung nicht in Betrieb genommen werden. Die Bundesnetzagentur sei nach eingehender Prüfung der Unterlagen für die Pipeline zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Zertifizierung eines Betreibers nur dann in Betracht komme, wenn dieser in einer Rechtsform nach deutschem Recht organisiert sei, teilte der Regulierer zur Begründung mit. Die Nord Stream 2 AG mit Sitz in der Schweiz wolle nun eine Tochtergesellschaft nach deutschem Recht nur für den deutschen Teil der Leitung gründen. Das Zertifizierungsverfahren bleibe so lange ausgesetzt, bis die Übertragung von Vermögenswerten auf die Tochtergesellschaft abgeschlossen und die Bundesnetzagentur in der Lage sei, die neu vorgelegten Unterlagen der Tochtergesellschaft zu prüfen. Die rund 1200 Kilometer lange Doppelröhre der Nord Stream 2 AG ist fertiggestellt, aber noch nicht in Betrieb. Sie soll Gas von Russland nach Deutschland und in weitere Länder transportieren.
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Die Bundesnetzagentur hat ihr Verfahren zur Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 vorläufig ausgesetzt.

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