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Video Obst - Larve - Tierfutter

Diese Wuselei ist ein Geschäft: Eine Insektenfarm in Kenia verfüttert Essensreste - hauptsächlich Obst - an die Larven der sogenannten „Schwarzen Soldatenfliege". Die wiederum werden dann getrocknet und zu Tierfutter verarbeitet. So werden aus täglich 20-30 Tonnen Fruchtresten mehr als zwei Tonnen Larven. Die Zeichen bei Insectipro stehen auf Wachstum, sagt die 25-jährige Firmengründerin Talash Huijbers: "Wir glauben Insectipro ist die Firma der Zukunft, weil wir da sind wo sich Nachhaltigkeit und Profit treffen. Aber noch wichtiger: Wir sehen die Schönheit in diesen Biestern - und das sollten Sie auch." Neben der Tierfutterproduktion versucht die Firma auch andere Produkte der Larven zu nutzen. Etwa Chitin, das bei der Verpuppung der Larven entsteht und in der Pharmaindustrie genutzt werden könnte. Sonstige Futter- und Larvenreste werden auch als Dünger in die Landwirtschaft verkauft. Neben weiteren Produktionsstätten in Kenia, gibt es Planungen für Standorte in Äthiopien und Ruanda.
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In einer Insektenfarm in Kenia stehen die Zeichen auf Wachstum.

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