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Video Öl vor Mauritius: Regierung fordert Entschädigung von Reederei

Die mauritische Regierung hat Kompensationszahlungen von der japanischen Reederei gefordert, der der Tanker gehört, der vor der Küste von Mauritius auf ein Korallenriff gestoßen war und etwa 1.000 Tonnen Öl verloren hatte. Das geht aus einer Pressemitteilung der Reederei Nagashiki Shipping von Donnerstag hervor. In dem Schreiben entschuldigt sich das Unternehmen bei der Bevölkerung von Mauritius, und erklärt, dass es bereit sei, auf alle Schäden nach geltendem Recht zu reagieren. Die Ursache des Vorfalls sei demnach noch nicht bekannt und werde vollständig untersucht. Außerdem sei der größte Teil des in dem Tanker verbliebenen Öls entfernt worden, hieß es. Die japanische Regierung hat ein aus sechs Personen bestehendes Expertenteam entsandt, um Mauritius bei der Bekämpfung der Ölkatastrophe zu helfen. Der Tanker war am 25. Juli nahe mehrerer Naturschutzgebiete auf ein Korallenriff gestoßen. Am 6. August begann er Öl zu verlieren. Mit der Lage vertraute Wissenschaftler und Naturschützer behaupten, dass der Ölteppich die Arbeit an der Wiederherstellung der natürlichen Tier- und Pflanzenwelt in der Lagune um zwei Jahrzehnte zurückwerfe.
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Das japanische Unternehmen sagte, es werde auf alle Schäden nach geltendem Recht reagieren. Der Tanker hatte rund 1.000 Tonnen Öl in der Nähe von Naturschutzgebieten verloren.

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