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Video Papst vor historischer Irak-Reise

Es wird ein historischer Besuch: Am Freitag will Papst Franziskus in den Irak reisen. Das Land hat die Sicherheitsvorkehrungen für den viertägigen Besuch stark erhöht. Tausende Soldaten und anderes Sicherheitspersonals sind im Einsatz. Der Papst sagte, er mache die Reise, um Solidarität mit der christlichen Gemeinschaft des Landes zu zeigen, die etwa 300.000 Menschen zählt: "Liebe Brüder und Schwestern im Irak, assalam alaykum! In ein paar Tagen werde ich endlich unter euch sein. Ich sehne mich danach, euch zu treffen, eure Gesichter zu sehen, euer Land zu besuchen, die alte und außergewöhnliche Wiege der Zivilisation. Ich komme als Pilger, als reuiger Pilger, um den Herrn um Vergebung und Versöhnung nach Jahren des Krieges und des Terrorismus zu bitten, um Gott um Trost für die Herzen und Heilung für die Wunden zu bitten. Und ich komme zu euch als Pilger des Friedens, um zu wiederholen: "Ihr seid alle Brüder." In den letzten zwei Monaten haben die Angriffe auf Zivilisten und militärische Ziele im Irak zugenommen. Im Januar gab es in Bagdad das erste größere Selbstmordattentat seit drei Jahren mit über 30 Toten. Am Mittwoch schlugen 10 Raketen auf einem Luftwaffenstützpunkt ein, auf dem amerikanische und irakische Streitkräfte stationiert sind. Im Jahr 2000 war Papst Johannes Paul II. kurz davor gewesen, das Land zu besuchen, musste die Reise aber absagen, nachdem die Gespräche mit der Regierung des damaligen Führers Saddam Hussein gescheitert waren.
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Für den viertägigen Besuch ist viel zusätzliches Sicherheitspersonal unterwegs.

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