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Video Paris: Erst Lockdown, dann vollständige Öffnung

Die Stadtverwaltung von Paris will der Regierung vorschlagen, in der französischen Hauptstadt einen dreiwöchigen Lockdown zu verhängen mit der Perspektive, anschließend alle Veranstaltungsorte, wie Theater, aber auch Bars und Restaurants zu öffnen. Die Idee sei es, "eine Aussicht darauf zu haben, alles zu öffnen", sagt der stellvertretende Bürgermeister Emmanuel Gregoire dem Radiosender France Info. In Paris gilt wie im Rest des Landes seit Mitte Dezember eine nächtliche Ausgangssperre. Bars, Restaurants und Kultureinrichtungen sind sogar seit noch längerem geschlossen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex hatte angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen zuletzt schärfere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zuletzt nicht ausgeschlossen. Denkbar wären ab Anfang März etwa Lockdowns an den Wochenenden in Paris und anderen besonders betroffenen Departements. Ein landesweiter Lockdown stehe aber nicht zur Debatte, sagte Castex. Gesundheitsminister Olivier Veran sagte, im Verlauf der letzten Woche habe Frankreich sämtliche Fortschritte eingebüßt, die es in den zwei Wochen davor bei der Bekämpfung der Pandemie gemacht habe. Grund sei die Ausbreitung der ansteckenderen Virusmutationen. Allein am Donnerstag seien etwa 25.000 Neuinfektionen bestätigt worden, 3000 mehr als vor einer Woche.
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Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex hatte angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zuletzt nicht ausgeschlossen.

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