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Video Peru hat die höchste Sterberate in Lateinamerika

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Peru ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf über 500.000 gestiegen. Mit 78,6 Todesfällen je 100.000 Einwohnern hat Peru inzwischen die höchste Corona-Sterberate in Lateinamerika. Die Krankenhäuser ist überbelastet, es fehlt an Beatmungsgeräten und Schutzausrüstungen für die Ärzte. Ein Arzt in der Hauptstadt Lima sagte am Donnerstag: "Seit dem 8. April, als unser erster Arzt starb, sind 122 Tage vergangen. Seitdem sind 122 Ärzte gestorben. In Peru stirbt jeden Tag ein Arzt mit oder an Covid-19." Die Zahlen steigen in die Höhe. In dem südamerikanischen Land mit rund 31 Millionen Einwohnern sind bereits über 25.000 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. Präsident Martin Vizcarra hat am Mittwoch größere Familienzusammenkünfte und andere Versammlungen verboten und fünf weitere Regionen abgeriegelt. Zudem setzte er eine sonntägliche Ausgangssperre in Kraft. "Jetzt sind diejenigen, die uns anstecken, die Menschen, die wir kennen, die Verwandten, die uns besuchen kommen, die Freunde, die zusammenkommen, um einen Ball zu kicken oder ein Barbecue zu genießen." Das war vermutlich auch schon vorher der Fall. Die erste Infektion wurde am 6. März registriert. Eine Woche später verhängte die Regierung eine strenge Quarantäne. Im Juli begann sie mit der Wiedereröffnung, was in Augen vieler ein großen Fehler war. Das Coronavirus ist laut einer Datenauswertung der Nachrichtenagentur Reuters weltweit inzwischen bei mehr als 20,7 Millionen Menschen nachgewiesen worden. Rund 750.000 starben demnach mit oder an dem Virus oder der Lungenkrankheit Covid-19.
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In dem südamerikanischen Land mit rund 31 Millionen Einwohnern sind bereits über 25.000 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. Über 500.000 Infektionen wurden registriert.

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