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Video Proteste gegen Kohleausstiegsgesetz

Umwelt- und Klimaschützer verschiedener Gruppierungen haben am Mittwoch in Berlin gegen das geplante Kohleausstiegsgesetz protestiert. Mitglieder von Greenpeace kletterten am Morgen auf die CDU-Parteizentrale und verhüllten das Gebäude mit schwarzen Trauertüchern. Vor dem den Willy-Brand-Haus der SPD blockierten "Ende Gelände" und "Extinction Rebellion" eine Kreuzung. Ronja Weil, Sprecherin von "Ende Gelände": "Um die Klimakrise irgendwie noch eindämmen zu können, müssen wir sofort aus der Kohle aussteigen. Und auch das ist möglich, auch das ist völlig machbar. Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Die Regierung hat einfach nur keinen politischen Willen, die zu ergreifen. Und deswegen sind wir hier und nehmen die SPD zur Verantwortung, weil die sich sehr gerne grün und sozial gibt und dann hintenrum der Kohleindustrie die Wünsche von den Lippen liest." Der Bundestag will am Freitag das Kohleausstiegsgesetz sowie Hilfen für die betroffenen Regionen beschließen. Bis spätestens 2038 soll demnach das letzte Kraftwerk vom Netz. In das Rheinische Kohlerevier sowie in die ostdeutschen Gebiete sollen dann insgesamt bis zu 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel fließen.
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Klimaschützer verschiedener Gruppierungen haben vor den Parteizentralen von CDU und SPD protestiert.

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