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Video Proteste nach Freispruch für Rittenhouse

Nach dem Freispruch im Mordprozess gegen den Kyle Rittenhouse ist es in den USA zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen, so hier in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Fast 15 Monate nach den gewaltsamen Protesten in der US-Stadt Kenosha hat der Freispruch einem aufsehenerregenden Prozess ein Ende gesetzt. Ein Geschworenengericht kam zu dem Urteil, dass der damals 17-jährige Angeklagte Rittenhouse in Notwehr gehandelt habe. Er hatte bei Unruhen in der Arbeiterstadt am 25. August 2020 mit einem Sturmgewehr auf drei Demonstranten geschossen, zwei davon starben. Auslöser der Ausschreitungen waren die Schüsse eines weißen Polizisten in den Rücken des Afroamerikaners Jacob Blake, der seitdem querschnittsgelähmt ist. Der Fall Rittenhouse schlug in den USA hohe Wellen und spaltete das Land in Wahlkampf-Zeiten. Der damalige Präsident Donald Trump hatte Rittenhouse in Schutz genommen. Dagegen hatte seine Rivale, der spätere Wahlsieger Joe Biden, demonstrativ Kontakt mit Blake gesucht. Biden äußerte sich nach dem Freispruch betroffen, sagte aber auch, das Urteil müsse respektiert werden, Demonstrierende forderte er auf, friedlich zu bleiben.
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Ein Geschworenengericht war zu dem Urteil gekommen, dass der damals 17-jährige Angeklagte zum Selbstschutz gehandelt habe. Er hatte bei Unruhen in der Arbeiterstadt Kenosha am 25. August 2020 mit einem Sturmgewehr auf drei Demonstranten geschossen, zwei davon starben.

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