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Video Prozessbeginn in Sachen "Cyberbunker"

Es geht hier um den sogenannten „Cyberbunker" an der Mosel. Beim Landgericht Trier hat am Montag das Strafverfahren zu diesem "Cyberbunker" begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den insgesamt acht Angeklagten vor, in den Jahren 2013 bis 2019 in Traben-Trarbach, gelegen im Bundesland Rheinland-Pfalz an der mittleren Mosel, in einem ehemaligen Nato-Bunker ein kriminelles Rechenzentrum betrieben zu haben. Denn in diesem eingebunkerten Rechenzentrum seien Internetseiten "gehostet", also auf bestimmte Weise vermittelt worden, die nahezu ausschließlich kriminellen Zwecken gedient haben sollen. Auf virtuellen Darknet-Marktplätzen sollen dort in großem Umfang illegale Waren verschoben worden sein. Hauptsächlich sei es dabei gegangen um Betäubungsmittel, aber um auch gefälschte Pässe, um Falschgeld oder um illegal erlangten Daten. Die Angeklagten sollen dazu zum einen eine kriminelle Vereinigung gebildet haben, zum anderen sollen sie Beihilfe geleistet haben zu knapp 250.000 Straftaten, die mittels jener Internetseiten begangen wurden, die über das Rechenzentrum liefen. Ermittler hatten das Rechenzentrum vor rund einem Jahr in diesem ehemaligen Nato-Bunker in Rheinland-Pfalz ausgehoben.
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Die Staatsanwaltschaft wirft den insgesamt acht Angeklagten vor, in den Jahren 2013 bis 2019 in Traben-Trarbach, gelegen im Bundesland Rheinland-Pfalz an der mittleren Mosel, in einem ehemaligen Nato-Bunker ein kriminelles Rechenzentrum betrieben zu haben.

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